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Überall auf der Welt gibt es schöne Orte

Alexander von Humboldt II

Alexander von Humboldt II, wie es der Name bereits vermuten lässt, das Nachfolgeschiff der 1. Alex. Dieses Schiff, das von der Stiftung neu gebaut wurde, ist alles moderner, breiter und länger. Alle 4er Kabinen mit Toilette und Waschraum ausgestattet. Wo ist sie zur Zeit?

unsere Alex II

St. Cruz de Tenerife - St. Cruz de la Palma - Las Palmas Gran Canaria
(Mit diesem Link in Google Earth) (zum Google Earth Download)
   Da die Bilder sehr klein sind kann man mit dem Link den Törn in Google Earth genauer betrachten.

Der erste Törn auf der Alex 2. Der Weihnachtstörn in den Kanaren. Nach einer längeren Pause traf ich doch wieder einige bekannte Gesichter an Board.

Mehr in kürze......

Gdynia - Visby - Stockholm – Travemünde   (Mit diesem Link in Google Earth)
(zum Google Earth Download)

  Da die Bilder sehr klein sind kann man mit dem Link den Törn in Google Earth genauer betrachten.

In Gdynia (PL) begann es mit einem Hafenfest und Auslaufparade. Mit gutem Wind (Klaus meinte, eine Pille wäre zu empfehlen vor dem Start) nahmen wir Kurs auf Visby (SW). Nach der Besichtigung fuhren wir durch die Schären nach Stockholm. Festgemacht an der Stockholmer Promenade lag die Stadterkundung direkt vor der Gangway (die 1. Bar auch).

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Travemünde - Arendal – Belfast     (Mit diesem Link in Google Earth)
(
zum Google Earth Download)

  Da die Bilder sehr klein sind kann man mit dem Link den Törn in Google Earth genauer betrachten.

Der Zielhafen meines letzten Törns wurde zufälligerweise der Starthafen dieses Törns. Da ich Travemünde bereits damals besichtigte, habe ich zuerst die Hansestadt Lübeck in Augenschein genommen.

LOGBUCH  Dank an Petra für diese Beiträge

Freitag, 19.06.2015

Hallo von Bord der Alex-2,

endlich ist es soweit und unser Törn mit der Alexander von Humboldt II soll uns von Travemünde über die norwegischen Fjorde in die irische Großstadt Belfast (Nordirland) führen!

Bei Sonnenschein traf am Freitag zunächst die aus 26 Personen bestehende Stammcrew ein. Nachmittags erhöhte sich die Besatzungsstärke durch die Trainees auf 50 Leute.
Unser Törn wird der „Zubringertörn“ zum Start der internationalen Tall Ships Races sein, welche am 5. Juli in Belfast mit dem 1. Race nach Aalesund/ Norwegen beginnen werden. Doch schon jetzt ist unsere Crew recht international, da sich unter den Trainees Schweizer, Österreicher, Tschechen und ein junger Ire tummeln. Für Letzteren wird der Törn recht spannend werden, da zu seinen Schulfächern die deutsche Sprache bisher nicht gehörte. Aber dank Toppsi Michael, der schon viele Jahre in Dublin lebt, wird es keine Verständigungsprobleme geben.

Gegen 17.00h war die Besatzung komplett in Travemünde eingetroffen und Kapitän Mike nahm wenig später die allgemeine Begrüßung vor und erzählte uns dabei ein wenig über den angedachten Verlauf dieser Reise. So ist das Ablegen von Travemünde für den Samstagvormittag bzw. Mittag vorgesehen. Damit wir rechtzeitig in Irland ankommen, können wir leider keinen Abstecher zur gegenwärtig stattfindenden Kieler Woche machen. Welchen Hafen wir in Norwegen anlaufen werden, konnte er uns noch nicht genau sagen, da sich hierzu die Mitreisenden „Wind & Wetter“ noch nicht abschließend geäußert hatten. Jedoch sagte er, dass wir eine Einladung aus „Bangor“ erhalten hatten, wo schon das nationale Fernsehteam auf uns warten würde. Doch wo ist „Bangor“? Ihr könnt das ja schon mal erforschen. Später kam das Gerücht auf, es würde in der Nähe von „Holywood“ liegen.

Wusstet Ihr eigentlich schon, dass unsere junge Lady im neuen Gewand daher kommt? Ihr weißes Kleid war nach über vier Jahren doch etwas schmuddelig geworden. Nun ist sie wieder auf das klassische und markante grüne Segeltuch umgestiegen. Damit lässt es sich in Belfast auch viel besser etwas „aus der Reihe tanzen“ und gesehen wird sie so auch gleich.
Gegenwärtig gibt es jedoch noch ein paar Reste des alten Gewandes. Für alle von Euch, die mit den Namen der Segel vertraut sind, sei gesagt, dass die folgenden Segel noch ausgetauscht werden müssen: Vorobermarssegel, Vorroyalsegel, Großroyalstagsegel, Großroyalsegel, Großsegel sowie der komplette Besan bestehend aus Unterbesansegel, Oberbesansegel und Besantoppsegel, Besanstengestagsegel und Besanbramstagsegel. Von einer Gesamtsegelfläche von 1.360 m² erstrahlt somit bereits eine Fläche von 820 m² in schickem Grün. Vielleicht seht Ihr unsere „grüne Lady“ ja zur Sail Bremerhaven, die Mitte August stattfindet, im kompletten grünen Gewand.

In Travemünde liegt unser Traditionssegler übrigens am Ostpreußenkai, recht nahe zur Priwallfähre und in Sichtweite des alten P-Liners mit dem Namen „Passat“. Allen von Euch, die hier ihren Sicherheitslehrgang zum Thema „Brandabwehr“ gemacht haben, ein recht bekannter und zudem schöner Liegeplatz.

Über unsere Erlebnisse unter grün-weißen Segeln (oder doch eher mit Hilfe der Maschine?) berichten wir Euch dann morgen.

Samstag, 20.06.2015

Mittagsposition: Ostpreussen Kai Travemünde / Start des Ablege Manövers

Ahoi Ihr Daheimgebliebenen,

gleich nach dem Frühstück kam eine größere Proviantlieferung für die Alex- 2. Für das Kontrollieren der Ware und das Verstauen war die Unterstützung aller gefordert. Eine lange Schlange wurde gebildet, damit alles ins Innere des Schiffes gelangte. Die Schaulustigen an Land staunten daher nicht schlecht als ca. 4.500 Wasserflaschen, Besenstiele, Küchenrollen (in der Alex-Fachsprache als „Katastrophenrolle“ bezeichnet), Obst und Gemüse, Kartoffeln, Käse und ganz viel mehr von uns an Bord gereicht wurde.
Zusätzlich erhielten wir noch 25 Tonnen Frischwasser, jedoch hat unsere Lady mit Hilfe der Osmose Anlage auch die Möglichkeit selbst Frischwasser an Bord zu produzieren.

Der Vormittag stand weiterhin im Zeichen von diversen Sicherheitsübungen und Einweisungen. So gibt es auf jedem Törn eine Sicherheitsrolle, in der festgelegt ist, welche Person von der Stammbesatzung im Gefahrenfall welche bestimmte Funktion übernimmt. Diesbezüglich war es wichtig, vor dem Auslaufen eines der Bereitschaftsboote zu Wasser zu lassen und die Funktionstüchtigkeit des Bootes und der eingeteilten Personen zu trainieren. Auch der Brandabwehrtrupp überprüfte Kleidung und Geräte. Hier sind natürlich Mitglieder des Stamms, die beruflich oder privat bereits mit der Feuerwehr zu tun haben, immer gerne gesehen.

Zwischenzeitlich hatten sich auch die einzelnen Wachen, die bereits am Vorabend die ersten Einweisungen und Erläuterungen zum Schiff vorgenommen hatten, ihr Training weiter fortgesetzt. Wer es sich von den Neulingen zutraute, konnte auch schon einmal unter Anleitung ins Rigg gehen und so das „Gewusel“ der vielen Tampen von oben betrachten.

Kurz vor dem Auslaufen wurde darüber hinaus als Test der Generalalarm demonstriert. Dies bedeutet, dass sich bei Ertönen dieses Alarmsignals die gesamte Besatzung an Deck und ausgerüstet mit einer Rettungsweste einzufinden hat. Jede Wache überprüft dann die eigenen Mitglieder auf Vollständigkeit einschließlich der Tagelöhner, wozu z.B. die Maschinisten gehören. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es in jeder Kammer für die entsprechende Anzahl der Kojen auch Überlebensanzüge gibt, die eine weitere Sicherheitsmaßnahme darstellen.

Gegen 12.00h war es endlich soweit und wir konnten unter Lotsenberatung auslaufen. Der erste Wachbetrieb der 0-4 Wache stellte sich ein und die ersten Theorieeinweisungen konnten in der Praxis gleich erprobt werden. Für die ersten 13 Seemeilen mussten wir die Hilfe des Motors in Anspruch nehmen, dann konnten wir die neuen grünen (und noch weißen) Segel betrachten.

Auf diesem Törn hat übrigens unser Maschinisten-Trio recht junge Unterstützung durch Jan erhalten, der im Rahmen seiner Ausbildung als Yachttechniker ein Praktikum an Bord – speziell in der Maschine – macht.
Doch für Jan ist unsere Alex-2 kein neues Schiff, so hat er sie in der Funktion eines Matrosen doch schon recht gut kennen gelernt. Jetzt hat er also die Möglichkeit, die Geheimnisse der Maschine genauer zu ergründen und ist schon ganz begeistert davon. Gleich am Nachmittag galt es dann auch, den Windgeschwindigkeitsmesser zu überprüfen, da die Geräte auf der Brücke kein Signal zeigten. Für das Kontrollieren der elektrischen Steckkontakte war es notwendig, die Spitze des Großmastes mit einer Höhe von knapp 40m zu erklimmen und dort die erforderlichen Messungen vorzunehmen; aber als erfahrener Matrose übernahm er natürlich gerne diese Aufgabe.

Bis zum Ende des Tages konnten wir weitere 55 Seemeilen unter Segeln zurück legen und befanden und zu diesem Zeitpunkt im Verkehrstrennungsgebiet Kadettrinne.

Sonntag, 21.06.2015

Mittagsposition: 55-40,1‘ N 012-41,7’ E

Moin Ihr Lieben,

auch dieser Tag gestaltete sich erneut als ein schöner sonniger Törntag. Der Wind hatte leider in den frühen Morgenstunden seine Unterstützung bereits abgemeldet, so dass wir nunmehr als „Maschinendampfer“ unterwegs waren.

Gegen Mittag waren wir bereits in der Höhe von Kopenhagen. Anschließend entschied sich Kapitän Mike, die Fahrt in einem recht engen „Tonnenstrich“ weiter fortzusetzen. Das bedeutete, dass wir nun innerhalb eines markierten Tonnenkorridors, die mit einer Breite von zwei Kabellängen (= 360 Metern) die Breite des Fahrweges anzeigen. Durch die Enge des Weges ermöglichte uns dieser, dass wir nun eine Vielzahl von großen Pötten sahen.

Am Nachmittag flaute der Wind weiter ab. Bei ruhiger See war dies eine gute Gelegenheit, weiter am optischen grünen Erscheinungsbild unserer grünen Lady zu arbeiten. So ist das „Kleid“ noch nicht komplett, so dass nunmehr das Großsegel ausgetauscht werden sollte. Doch wie der Name schon sagt, ist das Segel mit einer Fläche von 125m² auch groß! Das sahen wir auch, als es für die notwendige Vorarbeit an Deck erst einmal ausgebreitet wurde. Somit wurde diese Aufgabe zu einer wachübergreifenden Tätigkeit, d.h. es war nicht nur die stehende Wache, sondern auch die Unterstützung der Freiwache notwendig. Beim Ausbreiten des Segels passte dieses gerade in Längsrichtung aufs Deck. Geliefert wurde es übrigens in zusammen gepackter Form, so dass nun erst einmal geschaut werden musste, welche Seite des Segels die Vorder- bzw.Rückseite ist sowie die Ausrichtungen hinsichtlich Backbord und Steuerbord. Nachdem weitere Vorarbeiten in Form von Taklingen und der Erstellung von Augspleißen abgeschlossen waren, wurde das Segel in Falten gelegt, um es dann mit Hilfe der Toppsjolle an die Rah zu hieven. Hierfür blieb am heutigen Tag trotz langer Helligkeit des Mittsommers jedoch keine Zeit mehr. Sobald das Segel angeschlagen ist, können wir dann fast 1.000m² Segelfläche in schickem grün präsentieren!

Die ersten Schaulustigen, die uns nun mit weiterem grün bestaunen können werden die Bewohner des Städtchens Arendal in Norwegen sein. Mike informierte uns, dass wir dort am morgigen Abend einen ersten Stopp einlegen werden. Mal schauen, ob wir das Großsegel bis dahin an der Rah angeschlagen haben …

Zu unserem bisher zurück gelegten Streckenverlauf sei noch gesagt, dass wir uns gegen 22.00h in der Höhe der norwegischen Stadt Anholt befanden.

Montag, 22.06.2015

Mittagsposition: 58-01,1‘ N 010-01,1’ E

Hallo aus den norwegischen Gewässern,

der heutige Vormittag stand im Zeichen der Sicherheit (-übung). So ertönte um 10.35h der Generalalarm. Durch das auf der Brücke vorhandene technische Kontrollsystem war gleich ersichtlich, dass ein Feuer an Bord ausgebrochen sein müsste. Schnell waren alle – versehen mit einer Rettungsweste – an Deck versammelt. Von den Toppsmatrosen wurde nun wachweise die Vollzähligkeit überprüft. In dem Gewusel galt es, den Überblick zu behalten. Waren auch die Tagelöhner, wie Maschinisten und Kombüse zur Stelle? Oje, Jan – unser Maschinisten-Praktikant – war verschwunden! Ihn galt es nun in unserer simulierten Übung vor dem Feuer zu retten. Der Erkundungstrupp machte sich schnell auf den Weg bis zur Rauchgrenze, um herauszufinden, wie stark das Feuer bereits ausgebrochen war. Währenddessen kleidete sich schnell der Brandabwehrtrupp I mit der entsprechenden Feuerwehrausrüstung ein. Da dies zügig erfolgen muss, gibt es Unterstützung beim Einkleiden und Anlegen des Atemschutzgerätes. Nur wenige Minuten später konnte sich der aus zwei Personen bestehende Trupp auf den Weg machen. Zur Simulation der Rauchentwicklung lief ein Trupp Mitglied „blind“ die Strecke bis zum Verletzten. Auch unser zweiter Brandabwehrtrupp konnte sich wenig später auf den Weg machen. Um 10.50h kam vom Brandabwehrtrupp I die Rückmeldung, dass der „verletzte“ Jan am Boden liegend im Maschinenraum gefunden wurde. Ihn galt es nun die Treppen bis zu zum Hospital sicher zu bringen. Dort wartete bereits unser Doc Heiner auf ihn, um ihn entsprechend seiner „Verletzungen“ zu untersuchen. Ein Arzt begleitet uns übrigens auf jeder Reise.

Nach dem Mittagessen stand dann erneut unser grünes Großsegel im Vordergrund. Da die See weiterhin ruhig war und das Wetter mit strahlendem Sonnenschein punktete, waren die Bedingungen perfekt, um das Segel anzuschlagen. Hierfür wurde das Erstellen eines Tacklings zuerst an Deck geübt. Um Euch zu verdeutlichen wie viele Leute doch notwendig sind, um das Segel in der Höhe anzuschlagen, sei gesagt, dass auf jeder Seite der Rah ca. 10 Personen waren, um es anzuschlagen. Eine wachübergreifende Tätigkeit, die den ganzen Nachmittag Zeit in Anspruch nahm.

Nach dem Abendessen durchfuhren wie die norwegischen Schären und konnten die landestypische Architektur der Häuser an Backbord und Steuerbord genießen.

Den kleinen Ort Arendal (Küstenentfernung zu Kristiansand ca. 30sm) erreichten wir gegen 20.00h. Anschließend erkundete ein Großteil der Mitreisenden das kleine Städtchen, jedoch luden die teuren norwegischen Preise nicht zum Kennenlernen der norwegischen Kneipenkultur ein. Recht schnell fanden sich daher auch die meisten Besatzungsmitglieder an der Pier ein, wo das ein oder andere kühle Getränk getrunken wurde. Da unsere Köche auf diesem Törn recht viele Bockwürstchen geliefert bekommen hatten, kam es am späten Abend noch zu einer spontanen „Würstchen-Party“ an Land, die zu dieser Stunde regen Absatz fanden …

Es sei noch erwähnt, dass das Großsegel an Pier natürlich gleich einmal probegesetzt wurde. Jetzt konnten wir sehen, dass beim Anschlagen alles prima ausgeführt worden war und das neue GRÜN glänzte in der Abendsonne.

Morgen früh wollen wir Arendal bereits wieder verlassen, um so Belfast ein Stück näher zu kommen. Mal schauen, ob wir dann endlich wieder ein Segelschiff werden.

Dienstag, 23.06.2015

Mittagsposition: Liegeplatz im Hafen von Arendal (Grand Garden Pier)

Hallo aus Arendal,

vormittags boten wir von 8.30h – 10.00h für die einheimische Bevölkerung im Rahmen des Open Ship die Besichtigung unserer Alex-2 an. Der Ansturm hielt sich jedoch in Grenzen, da es sich um einen gewöhnlichen Wochentag handelte. Wer vom Stamm oder den Trainees Zeit hatte, konnte auch noch einmal schnell durch den Ort laufen oder das Festland für die nun wieder funktionierenden Handy- Verbindungen nutzen. Andere nutzten den „traditionellen Weg“ und schrieben ihren Lieben auf die herkömmliche Weise einen Gruß mittels Postkarte. Wie uns Kapitän Mike mitteilte, wird das nächste Anlaufen eines Briefkastens noch ein wenig dauern und den Umweg über die „Postboje“ wollten wir nicht nehmen.

Laut Schiffstagebuch verließen wir unseren Zwischenstopp um 12.12h mit Unterstützung der Maschine. Während der Vorbereitungen für das Ablege Manöver schlug auf einmal das Wetter um und eine riese Wolke ergoss sich mit einem kräftigen Schauer über uns. Jedoch war in der Ferne schon wieder blauer Himmel zu sehen – und dort wollten wir ja hin. So konnten wir die Fahrt durch die norwegischen Schären dann auch schon wieder bei schönerem Wetter genießen.

Die weiterhin ruhige See war ideal dafür, ein paar Reparatur arbeiten an Deck durchzuführen. So wurden hier und da fleißige Hände mit Pinsel & Farbe gesehen.
Diejenigen, die aufgrund der Freiwache unsere Streich Arbeiten nicht mitbekommen hatten, griffen dann schon mal an ein noch etwas klebriges Geländer rund um den Ruderstand. Doch im Allgemeinen trocknete die Farbe sehr schnell.

In den Wachen wurde nunmehr wichtige Theorieinhalte vertieft, wie z.B. das Erlernen & Üben der wichtigsten an Bord vorkommenden Knoten, was in den Tagen zuvor durch den Aufwand des Anschlagens des Großsegeln erst einmal verschoben wurde.

Im Laufe des Nachmittags kam von den Steuerleuten die Info, dass das Wetter umschlagen würde, d.h. deutlich stürmischer werden würde. Hatten wir am Vormittag eine Windstärke von 1-2, so lag diese um 17.00h schon bei 4 und um 19.00h bei 5. Bis zum Wachwechsel um Mitternacht erhöhte sich diese sogar bis auf Windstärke 7. Jetzt galt es daher, erst einmal alles festzulaschen, damit die Gegenstände sich nicht selbständig machten. Nach den ruhigen Vortagen auf See können die Trainees nun die „richtige Seefahrt“ kennenlernen. Mal schauen, bei wie vielen Mitseglern unser Doc Heiner morgen „Hausbesuche“ aufgrund von Seekrankheit machen kann …

Am Ende des Tages befanden wir uns in Höhe des Ausganges Skagerrak.

Mittwoch, 24.06.2015

Mittagsposition: 57-03,3‘ N 006-12,3’ E

Moin von der rauen See,

In den frühen Morgenstunden konnte die 0-4 Wache den neuen Tag ohne Unterstützung der Maschine starten. Endlich waren wir wieder ein reines Segelschiff und konnten hoch am Wind segeln! Dafür hatten wir jetzt raue See und unsere Alex-2 arbeitete mäßig in dieser. Zum Wachende um 4.00h hatten sich die norwegischen Gewässer bereits in eine sehr grobe See verwandelt und unsere junge Lady stampfte sich tapfer hindurch. Das bedeutete, dass die schlafenden Mitsegler in ihren Kojen hin- und her kullerten. Bereits jetzt war es insbesondere unseren Neulingen flau im Magen und die ersten Ausfälle durch Seekrankheit wurden beim Kontrollieren auf Vollzähligkeit zum Wachwechsel festgestellt. Beim Frühstück um 7.30h waren die Reihen in der Messe dann auch nur schwach besetzt. Für die nun anstehenden „Hausbesuche“ bereitete Doc Heiner einen „Elektrolyte-Spezialtrunk“ zu, damit sich die grummelnden Mägen schnell wieder erholten. Vieles war an diesem Vormittag nur eingeschränkt möglich. So funktionierte ein Duschen nur unter Erprobung der Festigkeit des Haltegriffes an der Wand, auf den Tischen in der Messe konnten die Anti-Rutschendecken ihre Saugkraft beweisen, das Öffnen der Schränke in der Kammer sollte nur in dem Moment vorgenommen werden, in dem der Schrankinhalt in die andere Richtung guckte und natürlich erforderte das Laufen übers und unter Deck eine gewisse Geschicklichkeit, um die Schräglage auszugleichen. Zur Stärkung des nicht von Seekrankheit befallenen Restes der Besatzung reichte unser Kombüsen-Duo Uwe & Oskar zum Mittag dann „Brech-Bohnen mit Makkaroni und Gulasch“.

Bis 14.00h konnten wir den Einsatz unseres neuen Grüns genießen, dann war erst einmal wieder Schluss mit Segeln und die Maschine kam wieder zum Einsatz. Die See wurde auch wieder etwas ruhiger und verwandelte die Farbe des Wassers in ein wunderschönes kräftiges Blau. Fast kam schon ein Karibik-Feeling auf. Die Lufttemperatur von ca. 13°C und die Wassertemperatur von frischen 12°C holten uns jedoch auf den Boden der Tatsachen und ließen uns wissen, dass wir doch in nördlichen Gewässern unterwegs waren. Na ja, jedenfalls regnete es nicht und die Sonne lachte vom Himmel verbunden mit einer überaus guten Sicht!

Von Steuermann Bernd erfuhr die 8-12 Wache, dass sich die Wetterlage in den kommenden Stunden wieder beruhigen sollte. Das war genau das Stichwort, woraufhin alle schon gewartet hatten, denn so konnten sie doch schon einmal mit den ersten Vorbereitungen für das Anschlagen von weiteren Stagsegeln beginnen. Dieses Mal sind das Großroyalstagsegel und das Besanstengestagsegel an der Reihe.

Bis zum Ende des Tages hatten wir seit Reisebeginn in Travemünde 134 Seemeilen unter Segeln und 405 Seemeilen unter Maschine zurück gelegt. Jetzt befanden wir uns in der Mitte der Nordsee, etwa in Höhe der „Great Fisher Bank“ und hatten zuvor schon eine Vielzahl von Ölbohrfeldern wie z.B. das „Nini Field“ passiert. Unsere Steuerleute hatten bereits damit begonnen die Route zu berechnen, ob wir den engen „Pentland Firth“ durchfahren können, was uns den „Umweg“ über die Orkney Inseln ersparen würde.

Donnerstag, 25.06.2015

Mittagsposition: 57-33,3‘ N 003-16,5’ E

Hallo vom Sail Training Ship,

der heutige Tag stand insbesondere am Nachmittag ganz im Zeichen der Ausbildung. Den Anfang machten die Mitglieder unserer Maschine, indem sie allen Interessierten eine Führung durch die „Katakomben“ des Schiffes anboten. Da die Gänge und Räumlichkeiten hier ziemlich eng sind, wurden mehrere Rundgänge angeboten. So sahen wir u.a. den oberen Part des Bugstrahlruders, dessen unterer Teil unsere Alex-2 bei einem An- oder Ablegemanöver unter Maschine von der Pier wegbewegt oder eben dorthin. Ebenso erfuhren wir etwas über die Notfeuerlöschpumpe und den Notdiesel. Weiterhin ist es Aufgabe der Maschine dafür Sorge zu tragen, dass die Kühlanlagen für Proviant und Müll einwandfrei funktionieren. Auch konnten wir in den Rohrtunnel unseres Schiffes schauen. Für die Kenner und Mitsegler der Alex 2 sei gesagt, dass sich das eine Einstiegsloch dieses Tunnels im Vorraum von Waschmaschine und Proviantlagerung befindet und der andere Ein- bzw. Ausstieg im Maschinenraum beim Gemeinschaftsraum liegt. Dieser Rohrtunnel ist somit der unterste Part des Rumpfes und die Seitenwände sind die direkte Außenhaut des Schiffes. Für das Öffnen des Rohrtunnels ist es wichtig, zuvor eine Info an die Brücke gegeben zu haben, da dort bei Öffnung sofort ein akustisches Signal ertönt. Denn sollte in diesem Moment z.B. ein Riff passiert werden und die Außenhaut beschädigt werden, könnte direkt Wasser ins Innere eintreten. Im geschlossenen Zustand kann der Tunnel so abgeschottet werden, dass selbst bei einem Leck kein Wasser in das darüber liegende Deck eintritt. Die dort verlaufenen Rohrleitungen sind u.a. die Lenzleitung, die Feuerlöschleitung, die Kühlwasserpumpen für die Proviantanlage.

Für die Stammbesatzung stand nachmittags die „Notruderübung“ auf dem Programm, welche den Ausfall der Hauptmaschine und des Ruders simuliert. In solch einer Situation kann das Ruder dann nur über den Maschinenraum betätigt werden. Mittels Ansage von der Brücke erhält der jeweilige Rudergänger über Kopfhörer den zu steuernden Kurs/Anweisungen. Er hat die Möglichkeit, einen Knopf für
Back- bzw. Steuerbord zu drücken und sieht dazu eine Ruderlage-Anzeige, nach welcher die angesagten Kommandos bestätigt und ausgeführt werden.

Unsere Tags zuvor sehr grobe See hatte sich nunmehr zu einem „Ententeich“ verwandelt. Der Seegang hatte nur noch eine Stärke von 1-2. Beste Bedingungen also für die letzten Seekranken vollends wieder zu genesen.

Ab 19.00h lud Kapitän Mike dann alle Interessierten zum Shanty-Singen ein. Jetzt konnte auch endlich einmal wieder die bordeigene Gitarre durch ihn zum Einsatz kommen. Eine Vielzahl von bekannten Liedern wurde in der Messe lautstark gesungen.

Nachdem wir den ganzen Donnerstag über unter Maschine gefahren waren, freute sich die 8-12 Wache, dass gegen 22.00h die Maschine endlich wieder ausgeschaltet werden konnte. Bis zum Ende des Tages konnten sie so noch ein paar Rahsegel setzen und damit den Seemeilenstand unter Segeln um weitere 10 Seemeilen erhöhen. Ihre Wache war in dieser Nacht übrigens um 20 Minuten länger. So wollten wir doch am kommenden Morgen die Uhrzeit von 3 Uhr auf 2 Uhr zurück zu stellen. Auch für die nachfolgenden Wachen galt es nun jeweils ein wenig „Überstunden“ zu machen, damit die Zeitverschiebung auf alle drei Wachen gleichmäßig verteilt wurde. Damit sind wir dann in der gleichen Zeitzone, die auch unser Zielhafen Belfast haben wird.

Am Ende des „verlängerten“ Tages befanden wir uns ca. 100 sm Ost/Nordost von Aberdeen.

Freitag, 26.06.2015

Mittagsposition: 58-10,9‘ N, 000-22,6’ E

Moin von der grünen Lady,

Für die 4-8 Wache startete der Tag mit einer mäßigen Sicht. Auch beim Wachwechsel um 8.00h hatte sich dies nicht geändert. Steuermann Bernd entschied daher, dass der Ausguck aus Sicherheitsgründen doppelt besetzt werden sollte. Auch wenn die Sicht schlecht war, freute sich die 8-12 Wache an diesem Vormittag riesig, zwei Delphine in der Nordsee entdeckt zu haben, die kurzzeitig um unseren Klüverbaum herum schwammen während unsere Alex-2 Seemeile um Seemeile in ruhiger See machte.

Nach dem Mittagessen war erneut eine Sicherheitsübung angesetzt. Heute galt es, dass Abbergen einer verletzten, bewußtlosen Person aus dem Klüver zu trainieren.
Hierzu haben wir Trainee Martin, welcher den Verunglückten simulierte, gefragt, wie er das Bergen vom Unfallort empfunden hat: Für ihn war es als Neuling auf der Alex-2 besonders spannend, die auszuführenden Arbeiten der unterschiedlichen Personen zu beobachten. Etwas unbehaglich war ihm das Gefühl, sich völlig in unseren Sicherheitsgurt fallen zu lassen und so auf die Hilfe der Crewmitglieder angewiesen zu sein. Hierzu sei angemerkt, dass die stehende Wache grundsätzlich an Deck den Sicherheitsgurt trägt. Da es sich bei seinem Unfallort am Klüverbaum um eine recht schwierig zu erreichende Stelle handelt, war es für die ca. zehn beteiligten Helfer recht anstrengend, ihn von seinem Unfallort zu bergen. Das Bergen selbst erfolgt mit Hilfe eines speziellen Bergegeschirrs, ähnlich dem aus der Bergrettung. Als er schließlich auf der Back war, wurde er in eine Hartschalentrage gelegt und sofort in unser Hospital gebracht. Diesen Teil der Bergung empfand Trainee Martin als deutlich sanfter und schonender, als er sich das vorgestellt hatte.

Am Nachmittag stand der Geburtstagskaffee unseres Elektrikers Norbert an. Hierzu hatte Kochsmaat Oskar eine gigantische Geburtstagstorte mit einem Durchmesser von 46cm gebacken, die einfach toll aussah! Wie gut, dass er mit den Vorbereitungen schon vor unserem „Schaukeltag“ angefangen hatte, denn sonst hätte es wohl nur für einen einfachen Marmorkuchen gereicht. Die Torte reichte übrigens aus, um 50 Mitsegler glücklich zu machen. Neben dem obligatorischen Geburtstagsständchen der (fast) gesamten Crew (der Rest befand sich an Deck) und einem lautstarken 7-3-1 sang ihm Wirtschafterin Uschi unter der Gitarren- Begleitung von Kapitän Mike ein plattdeutsches Lied. Nun hofft sie jede Nacht, dass der „Leevsten“ sie mal aufsucht … (Anmerkung der Redaktion: Vielleicht hätte sie in den Text noch die Kammer-Nr. einbauen sollen).

An Deck hatte sich zwischenzeitlich zum Nebel auch etwas Regen gesellt, so dass die mitgebrachte Regenkleidung auch mal zum Einsatz kam. Dies hielt auch bis zum Abend an. Den ganzen Tag konnten wir jedoch ohne die Unterstützung der Maschine auskommen. Es war somit der erste Tag, den wir komplett unter Segeln zurück gelegt hatten. Gegenwärtig sagen die Berechnungen unserer Steuerleute voraus, dass wir den Pentland Firth morgen Mittag passieren können. Aufgrund der dortigen Tide und den vorherrschenden Strömungen müssen wir ein bestimmtes Zeit Fenster nutzen, um diesen befahren zu können. Bis Mitternacht hatten wir nun 260 Seemeilen unter Segeln und 527 unter Motor zurück gelegt. Seit Reisebeginn beträgt die durchschnittliche Geschwindigkeit 5,74 Knoten.

Samstag, 27.06.2015

Mittagsposition: 58-36,7‘ N 002-48,0’ W

Ahoi vom Pentland Firth,

dieser Tag stand ganz im Zeichen des Pentland Firth. Alles wurde hierauf abgestimmt, um die Meerenge im vorgesehenen Zeitfenster passieren zu können. Die Schiffstagebucheintragung um 1.00h lautete diesbezüglich „Schiff treibt! Bergen alle Segel!“ Grund war, dass unsere Alex-2 zu schnell war und wir für die Zeitvorgabe das Schiff abbremsen mussten. Wenig später erfolgte die Fahrt dann auch wieder unter Zuhilfenahme der Maschine. Schade!

Bereits um 4.00h war die Sicht gut und unsere junge Lady fuhr ruhig durch die Nordsee. Dies hielt auch den ganzen Tag über an. Beste Bedingungen also, um am Vormittag eine weitere Sicherheitsübung durchzuführen. Heute stand für die Stammcrew das „Mann über Bord Manöver“ auf dem Trainingsplan. Unser „Mann“ stellte in diesem Fall ein gefüllter Wasserkanister, dem wir ein hellblaues T- Shirt übergestreift hatten, dar. Zusätzlich wurden an „Paul“ noch ein paar kleine Luftballons befestigt, so dass er in der Nordsee auch besser gesehen werden konnte. Um 10.30h ertönte daher das Signal eines langen Tones und schnell waren alle Beteiligten zur Stelle. Das Bereitschaftsboot war in weniger als acht Minuten ausgesetzt und „Paul“ konnte gerettet werden. Insgesamt dauerte seine Rettung 11 Minuten, was wirklich schnell war. In der Nachbesprechung informierte uns Kapitän Mike, dass die Überlebenschancen einer außenbords gegangenen Person in Relation zur Wassertemperatur stehen. Bei einer ca. 11°C kalten Nordsee wäre „Paul“ demnach nach 11 Minuten bereits bewegungsunfähig geworden, was zeigt wie gering doch eigentlich die Überlebenschancen sind. Wir hätten bei den jetzt bewusst genutzten optimalen Bedingungen in der Realität wahrscheinlich länger für die Rettung benötigt.

Ab 13.00h begann ein landschaftlich schöner Teil unserer Reiseroute – die Pentland Firth Passage. Nun konnten wir an Backbord die Küste Schottlands sehen und an der Steuerbordseite die Orkney Inseln. Wie Mike uns berichtete, kommt es selten vor, dass diese Meerenge bei guten und recht windstillen Wetterverhältnissen durchfahren werden kann. Die Berechnungen unserer drei Steuerleute hatten sich also gelohnt! Es war klar, dass fast die gesamte Besatzung sich an Deck aufhielt und die etwas karge Landschaft anschaute und die Sonnenstrahlen genoss. Aber ein Ausruhen in der Sonne war nur Wenigen vergönnt. So waren wir doch schon wieder fleißig dabei, schmuddeliges weiß gegen neues GRÜN auszutauschen. Heute wurde zunächst das Großroyalstagsegel abgeschlagen, also wieder gute 50m² weniger Segelfläche in altem Stoff. Bei dem Besanbramstagsegel mit einer Fläche von etwas mehr als 30m² schafften es die Beteiligten bis zum Abendessen, dieses nicht nur abzuschlagen, sondern auch das neue Tuch anzuschlagen.

Bis zum Nachmittagskaffee hatten wir den Pentland Firth passiert. Nun konnten wir uns einem weiteren Geburtstag – dieses Mal von Trainee Karsten – kulinarisch widmen. Denn auch er bekam von unserem Kochsmaat Oskar eine riesige Geburtstagstorte. Es war klar, dass auch hier kein Stück übrig blieb.

Nachdem wir den heutigen Tag überwiegend motort sind, wollen wir morgen mal wieder etwas mehr GRÜN am Himmel zeigen. Mal schauen, ob uns das gelingt.

Am Ende des Tages waren wir in der Höhe von Cape Wrath.

Sonntag, 28.06.2015

Mittagsposition: 58-06,2‘ N 006-03,1’ W

Hallo in die Heimat,

der heutige Tag begann für die 4-8 Wache mit Regen, so dass sie sich für den köstlichen Kaiserschmarrn zum Frühstück erst einmal trocken legen mussten. Die nachfolgende 8-12 Wache startete den Tag nicht nur mit einem Wachwechsel, sondern auch mit einem Wechsel von Segel auf Motor. Nun konnten sie die am Abend zuvor gesetzten Segel gleich wieder bergen. Das war mit ganz schön viel Arbeit verbunden, wollen wir doch nun nach Möglichkeit alles an GRÜN zeigen, was wir haben! Also wieder keine Meilen fürs Segel-Seemeilenkonto! Die Nordsee war an diesem Tag schwach bewegt und das Wetter wechselte zwischen bewölkt und einzelnen Schauern, eben typisch für Großbritannien und Irland.

Beim Mittag kam Kapitän Mike erneut auf „Bangor“ zu sprechen. Er erzählte uns, dass wir dort mit 100 Jahre alten Waverleys eine Runde drehen könnten!? Darüber hinaus freute sich schon das örtliche Heimatmuseum uns kennen zu lernen. Die BBC Crew ist zudem schon kräftig mit den Vorbereitungen beschäftigt, um unser Einlaufen dort filmen zu können. Habt Ihr zwischenzeitlich heraus gefunden, wo Bangor liegt? Es ist wirklich nicht weit von „Holywood“ entfernt.

Zum Nachmittagskaffee gab es heute keinen Geburtstagskuchen. Schade eigentlich, denn wir hatten uns schon fast daran gewöhnt. Dafür besuchte uns eine Delphinschule, die neugierig unser Sail Training Ship erkunden wollte. Für alle Beteiligten, die sich das Schauspiel anschauen konnten, war es ein tolles Erlebnis.

Später am Nachmittag öffnete für diesen Törn die bordeigene Schlappskiste. Dabei handelt es sich um den Verkauf von Souvenir- und Kleidungsstücken der Alex-2. Dadurch hatten auch unsere Neulinge die Möglichkeit, sich mit den beliebten grünen und blauen Polo T-Shirts, einer Sweatshirtjacke, einer Schirmmütze usw. einzudecken. Schließlich wollen sie sich in Bangor bzw. anschließend in Belfast ja auch alle als Teil der Besatzung unserer jungen Lady präsentieren können.

Am Ende des Tages durchquerten wir „The Little Minch“. Seit dem Start unseres Törns in Travemünde hatten wir nunmehr 306 Seemeilen unter Segeln und 699 Seemeilen unter Motor zurück gelegt. Die 1.000 Seemeilen Marke hatten wir damit überschritten!

Montag, 29.06.2015

Mittagsposition: 56-31,4‘ N 005-48,7’ W

Hallo von den Hebriden,

den heutigen Vormittag über segelten wir durch den „Sound of Mull“ – oder besser gesagt wir motorten hindurch.

Nach dem Mittagessen führte uns die Routenplanung unserer Steuerleute durch die „Inneren Hebriden“. Bei guten Sichtverhältnissen konnten wir das Ufer bzw. die Landschaft zu beiden Seiten sehen.

Falls Ihr dachtet, mit den Geburtstagen an Bord wäre es schon vorbei, so können wir Euch berichten, dass auch heute wieder einer anstand. Nachdem Kochsmaat Oskar bei den vorherigen Geburtstagen ja schon riesige Torten produziert hatte, musste er erneut ein weiteres Mal ran. Jetzt lüften wir auch mal das Geheimnis, dass er im „wirklichen Leben“ Bäckermeister ist und sich daher nicht nur mit „kleinen Brötchen“, sondern auch mit großen Torten bestens auskennt. Wobei Geburtstagsleckereien mit einem Durchmesser von 46cm sonst nicht quasi täglich auf seiner Bäckerliste stehen. Unser Trainee Dennis freute sich jedenfalls mächtig, dass auch er mit dieser überdimensionalen Torte bedacht wurde. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde er nicht nur von der sog. „Weckfee“ der 0-4 Wache, sondern auch von seiner gesamten 4-8 Wache mit einem Geburtstagsständchen geweckt. Über das tolle gemeinschaftliche Gefühl / Kameradschaft, welche er auf diesem Törn bisher kennen gelernt hat, freut er sich damit umso mehr.

Nach dem Abendessen wurde es noch einmal landschaftlich sehr interessant, denn nun fuhren wir zwischen den Inseln „Islay“ und „Jura“ durch den Sound of Islay. Die Wiskykenner unter Euch werden gleich an einen überaus guten Tropfen denken. Und in der Tat, wir passierten auch die Destillerien „Bunnahabhain“ und „Caol Ila“ und konnten von unserer Alex-2 die Produktionsanlagen nebst herrschaftlichem Anwesen betrachten. Die Meerenge war hier nur wenige hundert Meter breit, so dass wir die Uferseiten recht gut sehen konnten. Der Himmel war – wie für Schottland typisch – wolkenverhangen und so bot sich uns eine mystische Stimmung. Immer wieder tauchten ein paar Häuser zwischen den grünen Wiesen und Wäldern am Rand auf.

Auch an Deck waren wir heute wieder fleißig gewesen. Den Unterbesan in altem Tuch mit einer Fläche von guten 55m² gibt es nun nicht mehr. Das Anschlagen des neuen GRÜNs soll bis Belfast erfolgt sein.

Dienstag, 30.06.2015

Mittagsposition: 54-55,1‘ N 005-38,1’ W

Moin vom Rahsegler TSG 404,

Wie Ihr schon gemerkt habt, haben wir auf diesem Törn viel trainiert, gesegelt (leider mehr unter Motor) und die Kameradschaft an Bord gepflegt. Daher stand für zwei unserer Mitreisenden nun die Prüfung zum Leichtmatrosen bzw. Matrosen auf der Tagesordnung. Im „Roten Salon“ – unserer Räumlichkeit für repräsentative Anlässe – wurden die beiden Prüflinge im theoretischen Teil ihres Alex-2 Wissens von der Prüfungskommission bestehend aus dem Kapitän, Steuerleuten und Toppsmatrosen geprüft. Ihre praktischen Kenntnisse an Deck wurden durchgängig während des Törns in Augenschein genommen. Nun, wir können Euch verraten, dass sich das Üben von Trainee Kerstin und bisher Leichtmatrose Verena gelohnt hatte.
Wie heißt es doch immer so schön, „der Stamm wächst“ …!

Den Tag über waren wir erneut unter Motor „gesegelt“. Aber am Nachmittag stand dann endlich Sail Training auf dem Programm. Da wir uns bereits in der Nähe unseres Ankerplatzes für diesen Tag befanden, sollte nun die Zeit genutzt werden, um das Fahren einer Halse zu üben. Mittels „All Hands Manöver“ trainierte die gesamte Besatzung dann auch gleich mehrere Halsen nacheinander.
Im Anschluss blieb dann nur noch wenig Zeit, sich für den kulinarischen Teil des Abends, d.h. unser traditionelles Captain’s Dinner – welches üblicherweise am Ende eines Törns stattfindet – hübsch zu machen. Aufgrund des geplanten Aufenthaltes in Bangor und den sich anschließenden Tagen in Belfast haben wir dieses nun extra vorgezogen. Dafür ließen wir den Anker um 18.42h in der Außenrede vor Bangor / Belfast Lough fallen – so die Eintragung im Schiffstagebuch. Nun konnte die gemeinsame Party (fast) aller starten. Denn eine Ankerwache an Deck, welche u.a. die ruhige Lage der Ankerkette bzw. die vom Steuermann festgelegten Peilpunkte kontrolliert, wurde natürlich gestellt.

Um uns ein köstliches Menü mit mehreren Gängen servieren zu können, hatte unser Kombüsen-Duo bestehend aus Uwe & Oskar bereits Tage zuvor kräftig gebrutzelt und mit den Vorbereitungen gestartet. Das als Vorspeise gedachte leckere selbstgebackene Oliven-Ciabatta Brot mit Knoblauch-/Kräuterbutter fand bei der Besatzung gleich regen Absatz neben ausgewählten Antipasti. Im Anschluss wurde eine Möhren-Orangen Suppe mit Ingwer gereicht, gefolgt von einem Garnelencocktail. Zwischendurch wurden die jeweiligen Gänge mit kleinen Darbietungen der Wachen unterhalten. Der Hauptgang bestand aus einem Rinderfilet mit Ratatouille an Rosmarinkartoffeln. Für das anschließende Eis blieb dann nur noch wenig Platz im Magen. Natürlich ließen wir an diesem Abend unsere Köche Uwe & Oskar mit einem donnernden 7-3-1 hochleben, schließlich hatten sie bisher sehr gut für unser leibliches Wohl gesorgt und das nicht immer unter ganz einfachen Bedingungen in der Kombüse.
Falls Ihr (Hobby-) Köche da draußen nun Lust bekommen habt, auch einmal in unserem „Kombüsen-Revier“ tätig zu werden, so meldet Euch einfach. Ihr seid herzlich willkommen an Bord, müsst aber die großen Töpfe & Pfannen für 50-70 Personen benutzen.

Später war ein Großteil der Crew an Deck und lauschte den Gitarrenklängen von Kapitän Mike – selbst der Vollmond von Bangor schaute unseren Geschehnissen vom nächtlichen Himmel zu.

Mittwoch, 01.07.2015

Mittagsposition: Bangor, Eisenhower Pier

Hallo aus Bangor,

die Hafenkulisse des nordirischen Städtchen Bangor hatten wir am Vorabend bereits betrachten können. Nun wollten wir dort an der Pier festmachen. Das Einlaufen dort war gar nicht so einfach, da die Wassertiefe gerade ausreichte, um nicht auf Grund aufzusetzen. Neugierig beobachtete eine Vielzahl von Schaulustigen unser Anlegemanöver und ein Filmteam hielt diesen Part auf der Kamera fest. Selbst der örtliche Kindergarten hatte einen Ausflug an die Pier gemacht. In Nordirland ziehen die Erzieherinnen übrigens die „Zwerge“ in Form eines kleinen Zuges durch die Straßen, bei dem jedes Kind seinen eigenen Wagon hat. Fröhlich winkten sie uns zu.

Kurz vor dem Mittagessen waren wir an der Eisenhower Pier fest. Eine lange Häuserpromenade lud dazu ein, dass kleine Städtchen vor den Toren von Belfast zu erkunden. Unsere Liaison Officer Antje, die uns auch in den kommenden Tagen in Belfast betreuen wird, kam an Bord. Früher ist sie übrigens selbst 8 Jahre auf unserer alten grünen Lady gesegelt und lebt nun schon viele Jahre in Nordirland. Als sich ihr die Möglichkeit bot, ein Schiff im Rahmen der Tall Ships Races zu betreuen, war natürlich klar, welches sie nehmen würde! In Bangor hatte sie die Führung durch das örtliche Heimatmuseum organisiert sowie die Ausfahrten mit den Waverleys.
Hierbei handelt es sich übrigens um über 100 Jahre alte Kielboote, auf denen 2-3 Personen mit segeln können. Diese halbstündige Erkundungstour nutzte fast die Hälfte unserer Crew und war überaus begeistert davon, was bei strahlendem Sonnenschein natürlich umso schöner ist.

Am Nachmittag boten wir bis zum Abend Open Ship an. Unsere Alex-2 fand regen Zuspruch bei der Bevölkerung. Im Anschluss nutzten wir die Möglichkeit, den Abend an Land zu verbringen und die hiesige Kneipenszene etwas genauer in Augenschein zu nehmen.

Der Unterbesan ist jetzt übrigens auch angeschlagen. Kein Mitglied der Stammcrew hätte zu Beginn des Törns gedacht, welche Wandlung unsere junge Lady auf diesem Törn erfahren würde! Wir freuen uns schon darauf, wenn wir unsere Alex-2 mal wieder unter Vollzeug zeigen können und dabei das viele neue GRÜN bewundern können.

Donnerstag, 02.07.2015

Mittagsposition: Einlaufen in Belfast

Hallo Ihr Lieben,

nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Belfast. Erneut wurden wir vom örtlichen BBC Filmteam begleitet, welches unser Einlaufen in Belfast dokumentarisch festhalten wollte. Für die Einfahrt in den See Kanal der nordirischen Großstadt war die Beratung des Lotsen erforderlich. Kurz vor 13.00h fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein rückwärts in das York Dock in Belfast ein. Bei der Hafenanlage handelt es sich um einen großen Industriehafen. In einem der Trockendocks wurde übrigens vor über 100 Jahren die legendäre Titanic gebaut. Mit dem Festmachen in Belfast war der Teil des Segelns unserer Reise von Travemünde nach Belfast nun zu Ende. Insgesamt hatten wir 1.218 Seemeilen zurück gelegt, davon 313 unter Segeln und 905 unter Motor.

Beim Mittagessen, an dem auch das nordirische Filmteam teilnahm, machten wir Deutschen den Vorstellungen anderer Nationen uns gegenüber dann alle Ehre. So hatte die Kombüse für diesen Tag „Kassler mit Sauerkraut“ auf dem Speiseplan. Nur mit den Lederhosen konnten wir nicht dienen.

Nachmittags nutzten die Ersten gleich die Gelegenheit, die Hafenanlage zu erkunden. Mittels Wasser-Taxi besteht die Möglichkeit, von einem Dock zum nächsten zu kommen. Leider sind die Wartezeiten häufig etwas länger. An Deck fand auch an diesem Tag erneut Open Ship statt. Fast 900 neugierige Besucher konnten unsere Alex-2 begutachten.

Freitag, 03.07.2015

Mittagsposition: Belfast, York Dock

Hallo aus Belfast,

Den Tag über nutzten wir, um an einigen Aktivitäten des im Rahmen des in Belfast angebotenen „Crew Social Programmes“ teilzunehmen. So bestand z.B. die Möglichkeit das Titanic Belfast Museum kennen zu lernen oder aber die Stadt Belfast mittels Sight Seeing Bus Tour zu erleben.

Da es heute der letzte komplette Tag an Bord ist, haben wir einmal zwei Neulinge – also zwei Trainees, die zum ersten Mal auf der Alex-2 einen Törn mit gesegelt sind, gefragt, wie ihre Eindrücke aus den zurück liegenden Tagen sind.

Über Trainee Dennis habt Ihr ja schon ein wenig erfahren. Ihr wisst schon, einer unserer „Geburtstags-Glücklichen mit Torte“. Als Neuling auf unserem Traditionssegler hat er uns ein paar Eindrücke verraten, wie ihm die Tage an Bord gefallen haben. Er berichtete folgendes: Nach jahrelangen Yachtsegeln ist für ihn mit diesem Törn ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen und er kann seine seglerischen Kenntnisse stark erweitern. Als „Frischling“ hatte er gleich in Travemünde das Gefühl, schon ewig dazu zu gehören und genoss die tolle Stimmung an Bord sowie unter der gesamten Crew. Dennis war erstaunt, welch unglaubliche Kameradschaft innerhalb der Wache herrscht, die er an den Tagen auf See kennen lernte.
Aber auch wachübergreifend fiel ihm auf, dass sich viele bereits von gemeinsamen Törns zuvor kannten und war beeindruckt von dem großen „Wir“- Gefühl an Bord, in das er sich auch als Trainee gleich eingeschlossen fühlte. Fehlende Fachbegriffe oder Fertigkeiten wurden ihm bereitwillig von jedem an Bord erklärt, wodurch sich der Ausbildungscharakter unserer Alex-2 für ihn stark verdeutlicht. Er schätzt das tolle Zusammengehörigkeitsgefühl auf unserem Rahsegler und weiß jetzt schon, dass dies nicht sein letzter Törn auf unserer Alex-2 sein wird. Also Ihr Yachtfreunde da draußen, findet Euch schon mal damit ab, dass Ihr Dennis in Zukunft nicht mehr so oft in Euren Reihen findet.

Auch Trainee Ramona hat uns etwas über ihre Erlebnisse an Bord preisgegeben. Für sie war es anfangs schwer, sich ins Rigg zu trauen; schließlich ist der Großmast der grünen Lady ja auch fast vierzig Meter hoch. Stück für Stück arbeitete sie sich an den Tagen auf See auf die erste Saling empor und war sichtlich stolz, dies in der zweiten Woche geschafft zu haben. Dass hier kein Druck auf sie ausgeübt wurde, gefiel ihr gut. Wenn sie jetzt an den Törn beginn zurück denkt, hätte sie nie gedacht, dass sie dies schaffen würde. Weiterhin beeindruckte sie die sich sehr schnell ergebende Vertrautheit an Bord, welche für sie bereits in Arendal – also nach gerade einmal vier Tagen an Bord gegeben war, obwohl sich ja nicht alle Crewmitglieder vorab kannten. Als Fazit steht für sie fest, sobald wie möglich erneut einen Törn zu buchen!

Unsere Geburtstagsfeierlichkeiten ließen auch an diesem Tag nicht nach. Mit einer rauschenden Party, die am Vorabend startete, feierte Toppsi Leni in ihren Geburtstag. Es war klar, dass Kochsmaat Uwe für die Köstlichkeiten am Nachmittag noch mal ran musste.

Nun habt Ihr viel von unserem Törn erfahren. Viel besser könnt Ihr die Schilderungen jedoch nachvollziehen, wenn Ihr selbst einmal im Rahmen eines Tagestörns oder eines Törns in Nord- und Ostsee unsere grüne Lady kennenlernt. Also, kommt an Bord!

Wir werden nun morgen von Bord gehen und zuvor noch an der Crew-Parade teilnehmen, die heute Abend stattfinden wird.

La Palma Mallorca - Alicante - Cartagena     (Mit diesem Link in Google Earth)
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  Da die Bilder sehr klein sind kann man mit dem Link den Törn in Google Earth genauer betrachten.

Zum ersten mal segle ich auf dem Mittelmeer! Verrückt, da sich der Wunsch einmal zu segeln vor 8 Jahren in im Mittelmeerhafen von Syracuse verankerte. Leider dauerte dieser Törn nur 7 Tage und die Rückreise bedurfte auch einiges an Kreativität......

Wie ich befürchtet hatte, lag die Alex II am Ost Kai (weit weg von der City). Deshalb liessen wir uns mit dem Taxi direkt an die Pier fahren.

mehr in kürze.......

Hamilton (Bermuda) - Boston RACE      (Mit diesem Link in Google Earth)
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Dieses mal es geht's wieder in die Karibik. Yea! 

Weiteres wird Folgen.........

Funchal - Funchal  (Mit diesem Link in Google Earth)
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Einmal rund herum unter Segel. Rasmus war uns hold und schenkte uns gute Winde......

Weiteres wird Folgen.........

Funchal - Teneriffa - Las Palmas      (Mit diesem Link in Google Earth)
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Das erste mal gleich zwei Törns in Folge. Ein schönes und sogleich ein sonderbares Erlebnis. Nur wenige Mitsegler können dies mit mir teilen. Denn die Meisten verliessen das Schiff nach der letzten Reise. Wie ich dies Üblicherweise auch tun musste. So trennt sich die Crew und man wird ein Teil der Neuen. Mitsegler/innen erzählten von den gemischten Gefühlen die auf einem einprasseln. Zum einen heisst es abschied nehmen von lieb gewonnen Freunden und zum andern sich auf neue, oft unbekannte Menschen einzustellen.

Weiteres wird Folgen.........

Las Palmas - Las Palmas      (Mit diesem Link in Google Earth)
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Schöne Aussichten. Bereits fest geplant - Yea! 

 

St. Petersburg - Piktu     (Mit diesem Link in Google Earth)
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Auch diese Reise ist bereits fest geplant und das Wiedersehen in St. Petersburg.

Liverpol - Dublin - Bilbao      (Mit diesem Link in Google Earth)
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Schöne Aussichten. Bereits fest geplant - Yea! 

Griechenland -  Palermo     (Mit diesem Link in Google Earth)
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Für mich neue Mittelmeergebiete. Bereits fest geplant - Yea! 

Gdynia